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Ende der sechziger Jahre hatte die Luftwaffe circa 100 Starfighter, mehr als ein Zehntel der gesamten Bundeswehr-Flotte, in Luke AFB/ Arizona stationiert. Es sollte daher in der Praxis untersucht werden, ob eine Rückführung der Flugzeuge aus den USA auf dem Luftwege in Spannungszeiten ohne größere Schwierigkeiten möglich war. Auf Befehl des Inspekteurs der Luftwaffe wurde das Unternehmen „Cowboy", ein Langstrecken-Navigationsflug von Deutschland nach Luke AFB und zurück, den Zeitraum 1. bis 11. September 1969 vorbereitet. Gleichzeitig beabsichtigte die Luftwaffe mit diesem Unternehmen, die guten Beziehungen und die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden befreundeten Luftwaffen und Nationen zu fördern. Man entschied sich für ein Kommando von sechs RF-104G, unterstützt durch technisches Personal, das in zwei Begleitflugzeugen. einer Transall und einer Breguet Atlantic, der Starfighter-Formation voraus bzw. nachflog. Die RF-104G besaßen gegenüber der F-104G ein etwa 700 lb größeres Fassungsvermögen der Tanks und somit eine erhöhte Reichweite. Dem Kommandoführer, Öberst Kurt Stöcker, Kommodore des Jagdbombergeschwaders 33, waren für das Unternehmen folgende F-104 Piloten zugeteilt: Major Josef Herbst von der Waffenschule 10, Major Reinhard Rokoss vom Jagdbombergeschwader 36, Hauptmann Jurgen Berger vom Jagdbombergeschwader 31 „B", Hauptmann Siegfried Schöllhorn vom Jagdbombergeschwader 32 und Hauptmann Klaus Richard vom Jagdbombergeschwader 34.
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