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JaboG 34 “Allgäu” Umrüstung: Juli 1964, Außerdienststellung: Oktober 1987, Gesamtflugstunden: 242785 h |
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Der Vorbefehl zur Aufstellung des Jagdbombergeschwaders 34 mit dem Friedensstandort Husum wurde vom Führungsstab der Luftwaffe im Juni 1958 erstellt. Im September trafen erste Soldaten für das neue Geschwader im Rahmen der geplanten Aufbaumaßnahmen zunächst in Nörvenich ein. Die wenige Wochen später von Nörvenich nach Husum versetzten Soldaten erhielten mit der Versetzung an den neuen Standort jedoch den Auftrag, in Schleswig-Holstein das Jagdbombergeschwader 35 aufzustellen. Mit dem Aufstellungsbefehl Nr. 96 vom 29. November 1958 wurde zur Aufstellung des Jagdbombergeschwaders 34 ein erneuter Anlauf genommen. Als vorläufiger Standort war zunächst der Fliegerhorst Faßberg vorgesehen. Schon kurze Zeit später, am 16. Dezember 1958, erfolgte die Indienststellung in Faßberg im Rahmen eines militärischen Appells. Das Geschwader unter der Führung von Major Greve hatte zu diesem Zeitpunkt erst eine personelle Stärke von circa 100 Mann mit einigen wenigen Flugzeugführern. Nur etwa 30 F-84F standen für den Flugdienst bereit. Fachpersonal und Material fehlten praktisch überall. Dennoch gelang es Major Greve, mit großem Engagement, Improvisationsvermögen und beispielhafter Führungsstärke den Aufbau des Verbandes im vorgegebenen zeitlichen Rahmen voranzutreiben. Die Verlegung des Geschwaders zum endgültigen Standort Memmingen war für das Frühjahr 1959 vorgesehen. Diese Entscheidung führte im Raum Memmingen zu heftigen Diskussionen und kommunalen Widerständen, da man durch die Stationierung eines Jetverbandes große Lärmbelästigungen befürchtete. Anfang April 1959 verließ das JaboG 34 den Fliegerhorst Faßberg und verlegte nach Als Resultat des Zwischenfalls verstärkte die Luftwaffe das Instrumentenflugtraining ihrer Jet-Piloten. Am 17. August 1960 flog Oberleutnant Frye die 10.000. F-84F Flugstunde des Geschwaders. Im Vorgriff auf die NATO-Unterstellung gab es im Herbst 1961 fir etwa drei Monate ein erstes Kommando zum Waffentraining nach Decimomannu/Sardinien. Die NATO-Unterstellung hatte den Aufbau einer konventionellen Alarmrotte zur Folge. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang wurden in den folgenden Jahren zwei mit konventionellen Waffen beladene F-84F in einer 15-Minuten Bereitschaft gehalten. Die erste NATO-Überprüfung (Tactical Evaluation) meisterte das Geschwader erfolgreich schon am 15. Oktober 1962. Am 26. Juni 1963 erzielte der Verband 50.000 Flugstunden mit der F-84F. Oberleutnant Kronenwett war der Jubiläumspilot. Allein 40.000 dieser Flugstunden hatte man in den zurückliegenden drei Jahren geflogen. Im Jahr 1964 begann auch für das Memminger Geschwader die Umrüstung auf den Starfighter. Die erste F-104G für das JaboG 34 landete am 08. Juni. In den folgenden zwei Jahren wurde bei anwachsendem Starfighter-Flugbetrieb der Einsatz der F-84F langsam reduziert. Mit dem Erreichen der 75.000. F-84F Flugstunde Ende Mai 1966 war gleichzeitig die Umrüstung auf das neue Waffensystem Starfighter praktisch abgeschlossen. In den kommenden Monaten erfolgte die Abgabe der verbliebenen Thunderstreak an die griechische Luftwaffe (Flugzeuge mit W-3 Triebwerk). Die letzten drei F-84F verließen das Geschwader Mitte Dezember 1966. |
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